Literatur

Vis-à-Vis Reiseführer Danzig & Ostpommern

Recht frisch aus der Druckerpresse kommt die „Aktualisierte Neuauflage 2017/2018“ des Reiseführers Danzig aus dem DK-Verlag. Seit dem Jahr 2000 gab es die deutsche Ausgabe des Buches und seither hat sich in Danzig und Ostpommern in der Tat viel verändert, was eine Neubearbeitung notwendig machte. Leider ist der Reiseführer aber trotz des Untertitels „aktualisierte Neuauflage“ nicht so aktuell, wie man es sich wünschen würde und erwarten müsste. Erst auf Seite 99.... [ganzer Artikel]

Jahrbuch Polen 2017 Politik

Seit den letzten Parlamentswahlen und der Etablierung der PiS-Regierung ist die polnische Politik wieder in aller Munde. Das rigorose politische Durchgreifen der mit absoluter Mehrheit regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość, PiS) überraschte nicht nur die Opposition, sondern auch politische Experten, Medien und die Öffentlichkeit im In- und Ausland. Beobachter gewinnen den Eindruck, bei dem sogenannten „guten Wandel“ (dobra zmiana) handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen Machtwechsel, sondern um einen Systemwandel, [ganzer Artikel]

Wegbereiter der deutsch-polnisch-tschechischen Versöhnung?

Haben die Verbände, die zusammengefasst heute die Aktion West-Ost im BDKJ bilden, aber einen Beitrag zur Versöhnung tatsächlich geleistet und wenn ja wie? Mit diesem Buch liegt nun erstmals eine Gesamtdarstellung der katholischen Jugendverbände aus den Vertreibungsgebieten für den Zeitraum zwischen 1946 und 1990 vor. Es beschäftigt sich genau mit dieser Frage. Inwieweit konnten kirchliche Jugendgruppen, die in der Tradition der Bistümer Ermland, Breslau und Danzig, aber auch der sudetendeutschen Bistümer, in der Bundesrepublik, aus christlicher Motivation heraus, als Wegbereiter der Verständigung und Versöhnung mit Polen und Tschechen fungieren? [ganzer Artikel]

Wir Strebermigranten

Deutschland und Polen Ende der 1980er Jahren. Viele Polen fliehen in die BRD. So beginnt auch das neue Leben der Familie Śmiechowski. Eine schnelle Operation (die Eltern der Autorin sind Ärzte) ohne Schmerzmittel an der Seele der 4-köpfigen Familie: neue Sprache, neue Staatsangehörigkeit, neuer Name. Wer das Buch von Peter Oliver Loew gelesen hat (vgl. adalbertusforum 49/50 Seite 36/37), findet in den „Strebermigranten“ die Bestätigung seiner These der unsichtbaren Polen. Wir Strebermigranten ist auch ein Buch, in dem die Autorin das damalige Schicksal der Polen mit dem Schicksal der heutigen Flüchtlinge aus Afrika oder Asien vergleicht.......... [ganzer Artikel]